Gänsehaut-Gefühle mit sozialem Nebeneffekt

800 Jahre Elpersheim: Scheckübergabe an Pfarrer Dr. Leonard Lemchukwu / Unterstützung durch Volksbank für gesamtes Ortsjubiläum

Von Bernd Hellstern

Elpersheim. Mit einem spektakulären Open-Air Event in der Ortsmitte, das den Teilnehmern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird, eröffnete die Weikersheimer Teilgemeinde die Feierlichkeiten zum großen Ortsjubiläum „800 Jahre Elpersheim“.


Unter dem Motto „800 Jahre – 800 Sänger“ hatte man die Bevölkerung aus nah und fern zum spontanen Sing-„Flashmob“ nach Elpersheim eingeladen. Und am Ende zählte man stolze 940 Sängerinnen und Sänger, die dabei sein wollten bei dieser einmaligen Aktion. Für Gänsehaut-Gefühle sorgte trotz Kälte der aus vielen Hundert Kehlen erklingende legendäre Gospelsong „Oh Happy Day“.


Für den Blaufeldener Pfarrer, Lemchukwu, den Vorsitzenden des Vereins „Brückenbauen für Igboland“ und seinen Stellvertreter Otto Böcker, wurde nun diese Woche zum „Happy Day“. Denn diese Auftaktveranstaltung hatte auch einen sozialen Hintergrund.
Der Hauptsponsor der gesamten Aktion, die Volksbank Vorbach- Tauber, überwies für jeden Teilnehmer zwei Euro an das Bürgerforum Elpersheim.


Am Ort des Geschehens in der Ortsmitte, übergab das Bürgerforum nun den Scheck über 1880 Euro den Pfarrer, dessen Verein Schulen und Kindergärten in Nigeria finanziell unterstützt. Vor kurzem aus seiner Heimat zurückgekehrt, hatte derPfarrer auch aktuelle Bilder mitgebracht, die den Fortgang der Arbeiten dokumentieren. Diese Bilder sind auch unter Homepage „www.brückenbauen-igboland.de“ zu sehen.


Die Volksbank unterstützt das Ortsjubiläum insgesamt mit mehreren tausend Euro – unter anderem konnte so die „Jubiläumsstele“ in der Elpersheimer Ortsmitte realisiert werden.

Spende übergeben (von links): Otto Böcker („Brückenbauen für Igboland“), Hans-Joachim Haas (Ortsvorsteher Elpersheim), Pfarrer Dr. Leonard Lemchukwu (Brückenbauen), Jürgen Fricke (Volksbank), Gunter Stirnkorb und Rainer Metzger (beide Bürgerforum Elpersheim). Im Hintergrund die „Jubiläumsstele“, die ebenfalls über die Gesamtzuwendung finanziert wurde.